Boden im Glas
Boden ist nicht gleich Boden: Er kann ganz unterschiedliche Farben haben. Er kann sehr schwer und nass oder auch trocken und sandig sein. Und je nachdem, woraus er sich zusammensetzt, können bestimmte Pflanze darin gut oder schlecht wachsen.
Das liegt daran, dass der Boden aus ganz unterschiedlichen Stoffen besteht:
Boden ist nicht gleich Boden: Er kann ganz unterschiedliche Farben haben. Er kann sehr schwer und nass oder auch trocken und sandig sein. Und je nachdem, woraus er sich zusammensetzt, können bestimmte Pflanze darin gut oder schlecht wachsen.
Das liegt daran, dass der Boden aus ganz unterschiedlichen Stoffen besteht:
- Humus – das sind abgestorbene Pflanzenteile, die wieder zu Erde werden. Humus enthält viele Nährstoffe für Pflanzen.
Außerdem besteht der Boden aus verwitterten Steinen, die im Laufe der Zeit klitzeklein geworden sind:
- Sand – das ist das größte Korn im Boden. Sandige Böden sind sehr locker und trocken.
- Schluff – fühlt sich an wie Mehl und staubt auch so. Hier fühlen sich Pflanzen sehr wohl. Leider fliegt er durch Wind auch schnell weg.
- Ton – das allerfeinste Korn im Boden, noch feiner als Mehl. Weil sich die kleinen Körner ganz eng zusammenziehen können, sind Tonböden sehr fest und schwer.
Und woraus besteht der Boden bei dir zu Hause? Finde es heraus mit diesem einfachen Experiment.
Du brauchst:
- eine Handvoll Erde
- ein Glas mit Schraubdeckel
- Wasser
So funktioniert es:
- 1. Fülle das Glas mit einer Handvoll Erde.
- 2. Gieße Wasser dazu, bis das Glas fast voll ist, und verschließe es gut.
- 3. Schüttle das Glas kräftig und stelle es anschließend auf eine gerade Fläche. Was beobachtest du?
Das passiert:
Nach einiger Zeit bilden sich verschiedene Schichten:
- Die schwersten Teilchen, also Sand oder auch Kieselsteine sinken zuerst nach unten. Sand setzt sich nach etwa 20 Sekunden ab.
- Die nächste Schicht bildet der Schluff. Er braucht aber schon bis zu einer Stunde, um sich abzusetzen.
- Erst dann setzen sich nach und nach die feinsten Teilchen ab, also die Tonkörner. Das dauert ungefähr einen ganzen Tag!
- Ganz zum Schluss bleibt dann noch der Humus oben. Er ist sehr leicht und schwimmt deshalb sehr lange auf der Wasseroberfläche.
Probiere das Experiment mit unterschiedlichen Bodenproben aus und vergleiche die Zusammensetzung.